Unternehmen

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Wer KSF kennt fragt sich vielleicht, was denn diese drei Buchstaben bedeuten könnten. Nun, das ist ganz einfach.

Wir erzählen jedem: „Kaufen Sie Freude!“
Einfach aus dem Grund, weil man mit unseren Geräten sein Leben lang Freude hat.

Es ist aber auch klar, dass das zwar jedem ein Lächeln auf den Mund zaubert, aber gleichzeitig mag man denken, dass da noch mehr ist.

Das ist auch so.

Die Firmengründer waren 1964 Anni und Siegfried Sturz und hier haben wir schon den ersten Hinweis: das „S“ steht natürlich für Sturz. Es hätte also auch „ASS“ genannt werden können. Aber die Verwechslung zum gleichnamigen Kopfschmerzmittel hätte höchstens Kopfschmerzen erzeugt.

Also hat Siegfried seinen Vater in diesen drei Buchstaben verewigt: Kaspar Sturz Furth im Wald. Denn der lebte in Furth im Wald einer kleinen Dorf-ähnlichen Stadt am früheren Eisernen Vorhang im Landkreis Cham. Und hier wären wir schon am Entstehungsort der ersten gasbetriebenen Hähnchengrills in Katzbach bei Cham.

Und zum

Bau der ersten Grills

…kam es nur, weil der damalige Inhaber und Eigentümer der Restaurantkette „Wienerwald“, Herr Jahn, dem Ehepaar Sturz für ihr eigenes Wirtshaus in München keinen Gasgrill aus dem Hause WIWA (Eigenproduktionsfirma für Wienerwald), verkaufen wollte. Er war damals noch etwas stinkig, weil er meinte, sie hätten für ihr Wirtshaus seine Speisekarte kopiert. Dabei gab es damals ja noch gar keine Kopierer.

Etwas betreten fuhren sie wieder in den schönen Bayerischen Wald und trafen sich mit ein paar Freunden, die wussten, wie man mit Metall arbeitet und entwickelten in nur wenigen Wochenenden den wohl ersten funktionierenden und frei verkäuflichen gasbetriebenen Hähnchengrill.

Damals, so kurz nach dem verlorenen Krieg, war es gut etwas zu gewinnen. Und so zog Anni Sturz los und versuchte in den darauffolgenden Jahren zuerst die Fränkischen Wirte für sich zu gewinnen. Zu dieser Zeit wurde ja noch ausschließlich mit Holzkohle gegrillt. Und sie gewann einige neue Freunde die ihr einen Gasgrill abkauften und feststellen konnten, dass das ja in der Qualität der Hendl überhaupt keinen Unterschied machte. Ganz im Gegenteil, es ging einfacher und es verbrannten nicht mehr so viele Hähnchen am Spieß, weil der Grillmeister vielleicht mal weggesehen hatte als er wegen zu viel getrunkenen Bieres schnell mal auf den Lokus musste.

Der große Gewinn

…blieb aber erst noch aus und es war mühsam damals immer nach Nürnberg oder Erlangen zu fahren.

Nach ein paar Jahren durften sie dann endlich 7 Hähnchengrills zum Oktoberfest liefern. Und als dann die Geräte einen Tag vor Festbeginn installiert waren, hatten sie entsetzt festgestellt, dass die falschen Gasventile eingebaut waren. Auf der Wiesn gab es nämlich damals schon Erdgas. Das war eine fatale Pleite. Aber ein Bayerwäldler wäre kein Bayerwäldler, wenn er dafür keine Lösung gefunden hätte. Erfinderisch waren die nämlich immer schon. Nur leider konnte man damals, nicht wie heute, einfach eine Gasdüse wechseln. Man musste das komplette Gasventil aufbohren!

Und das taten sie dann – vielmehr ein bis dato bereits angestellter Mitarbeiter. Aber Anni, Siegfried und der Mitarbeiter hatten danach 16 schlaflose Nächte. So lange dauert ja das Oktoberfest. Und Gott sei dank ist nichts explodiert oder hat zu brennen angefangen. Aber 16 schlaflose Nächte rütteln stark am Selbstbewusstsein eines Bayerwäldlers und machen ihn dadurch erst richtig Stark.

Nach diesem Erfolg

ging es nämlich danach erst so richtig los. Es wurde bestellt und bestellt. Und als der kleine Manfred langsam heranwuchs durfte er in der Werkstatt am Wochenende nach Schulschluss sich sein Taschengeld mit Arbeit verdienen. Taschengeld, so wie man es heute kennt, dass einem die Eltern einfach so Geld in die Tasche zum Zeitvertreib geben, gab es damals nicht. Und so ist Manfred mit der Firma gewachsen und in die Firma hineingewachsen.

Mit 16 begann er eine Werkzeugmacherlehre bei Vaillant und anschließend ging er noch mal zu Schule und studierte danach sogar. Und nachdem er ein paar Arbeitsjahre an anderer Stelle hinter sich gebracht hatte und sich dabei noch die Welt anschauen durfte, kam er schließlich zurück in den elterlichen Betrieb, den seit 1982 seine Mutter bereits ganz alleine geführt hatte. Schließlich übernahm am 1.1.2000 Manfred als Geschäftsführer die Firma KSF Grillgeräte, immer noch in Katzbach bei Cham mit einem Zweigwerk in Schorndorf.

Nach dem Tod der Chefin verlagerte er dann 2009 den Betrieb komplett nach Schorndorf und baute ihn weiter aus.